Roman Felik, Gründer des Krypto-Pyramidensystems S-Group, überträgt aufgrund drohender Beschlagnahmung Eigentum an Bekannte

Um einer erneuten Haftstrafe zu entgehen, verließ der Betrüger Roman Felik aus Ternopil die Ukraine und transferiert das von der S-Group-Kryptopyramide an fiktive Personen, um einer Beschlagnahme zu entgehen.

Vor Kurzem entdeckten Journalisten von TSN einen luxuriösen Bentley Continental mit ukrainischem Kennzeichen in der Nähe des teuersten Hotels in Monaco. Ein solcher Gebrauchtwagen kostet etwa 200.000 Dollar. Der Bentley ist auf den in Ternopil ansässigen Artur Karpyuk zugelassen, wird aber tatsächlich von Roman Felik und seiner Frau Iryna Novomlynska gefahren.

Dies wurde durch die Erklärungen von Artur Karpyuk selbst bekannt, der sich derzeit in Ternopil aufhält und Spenden für die Armee sammelt. Gegenüber Journalisten erklärte Karpyuk, dass der Bentley Continental zwar auf seinen Namen zugelassen sei, aber tatsächlich von seinem „Taufpaten“ gefahren werde, der ein Geschäft im Ausland besitze: „Dieses Auto fährt jetzt mein Taufpate. Mein Taufpate führt ein deutlich luxuriöseres Leben, als ich es mir leisten kann; er hat ein Auslandsgeschäft.“

In einem Interview mit Journalisten vergaß Karpiuk zu verdeutlichen, dass es sich bei dem „ausländischen Geschäft“ um ein betrügerisches S-Group-System handelt, an dem die Einwohner von Ternopil, Roman Felik und Iryna Novomlynska, beteiligt sind, und dass der erwähnte Bentley Continental auf Karpiuk zugelassen ist, um das betrügerisch erworbene Eigentum zu verbergen und dessen Beschlagnahme durch die Strafverfolgungsbehörden zu verhindern.

Wir erinnern daran, dass Roman Felik im Jahr 2016 zusammen mit den Mitbegründern des Helix-Pyramidensystems, Vadim Mashurov, Dmytro Naguta und Bohdan Vorontsov, in Untersuchungshaft saßen. Damals wurden den Anführern des Pyramidensystems ein Fuhrpark luxuriöser Fahrzeuge im Wert von 12 Millionen Hrywnja, Immobilien im Wert von 15 Millionen Hrywnja sowie 1 Million Hrywnja auf Konten und 500.000 Hrywnja in bar beschlagnahmt.

Und obwohl Roman Felik und seine Komplizen gegen eine Kaution von 2,5 Millionen Hrywnja freigelassen wurden, scheint er die wichtigste Lektion gelernt zu haben – es ist besser, die Beute direkt nach der Übergabe neu zu verbuchen.

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