Am heutigen 27. September führte die russische Besatzungsarmee einen großangelegten Drohnenangriff auf die Region Odessa durch, der tragische Folgen hatte. Wie der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Odessa, Oleg Kiper, mitteilte, starben bei dem Terroranschlag drei Menschen, darunter zwei Frauen der Jahrgänge 1934 und 1955 sowie ein 73-jähriger Mann. Elf weitere Personen, darunter ein Kind, wurden verletzt.
Angriff auf Izmail
Am frühen Morgen griffen russische Drohnen die südlichen Gebiete der Region, darunter die Stadt Ismail, an. Laut Kiper operierten die Luftverteidigungskräfte unter Bedingungen anhaltender und intensiver Kämpfe. Trotz aller Bemühungen trafen die Drohnen Wohngebiete und beschädigten Privathäuser, Mehrfamilienhäuser, Nebengebäude und Fahrzeuge. Der Angriff führte zu mehreren Bränden, die von Rettungskräften schnell gelöscht werden konnten. Die Sicherheitskräfte dokumentieren derzeit die Folgen des Terroranschlags.
„Den Menschen wird jede notwendige Hilfe zuteil“, versicherte der Leiter der OVA Odessa.
Allgemeine Lage
Die Angriffe auf die Region Odessa sind nicht die einzigen Schläge, die die Ukraine in den letzten Tagen erlitten hat. Am 26. September griffen russische Streitkräfte mehrere Regionen mit Raketen und Drohnen an. Insbesondere in Iwano-Frankiwsk wurde eine wichtige Infrastruktureinrichtung beschädigt, was zu einem Stromausfall in Teilen der Stadt führte. Eine 62-jährige Frau kam bei einem Raketenangriff in der Region Odessa ums Leben. In der Region Mykolajiw wurde eine Energieinfrastrukturanlage durch Beschuss beschädigt, und in Saporischschja wurden bei Luftangriffen acht Menschen, darunter ein Kind, verletzt. Auch in den Regionen Kiew, Donezk, Charkiw und Sumy wurden Beschussereignisse registriert.

