Russische Truppen planen die Einrichtung einer Pufferzone, um den Vormarsch ukrainischer Einheiten in die Region Belgorod zu stoppen. Es besteht jedoch die Gefahr eines weiteren Vormarsches, der auch Charkiw betreffen könnte.
Dies erklärte der Kommandeur des Zweiten Bataillons der Dritten Sturmbrigade, Dmitri Kuchartschuk. Laut seinen Angaben beabsichtigen die Russen, eine 20 Kilometer breite Zone zu errichten, um ein Vordringen des ukrainischen Militärs in die Region Belgorod und die angrenzenden Gebiete zu verhindern. Er betonte jedoch, dass dies nicht bedeute, dass sie ihre Offensive nicht fortsetzen würden.
Kukharchuk merkte außerdem an, dass die russischen Streitkräfte, falls sie keinen Fuß fassen könnten, den Dnepr erreichen und sogar noch weiter vorrücken könnten.
Bezüglich Charkiw merkte er an, dass die Bedrohung zwar bestehe, aber nicht in naher Zukunft.
„In den kommenden Monaten sehe ich keine Bedrohung für Charkiw, aber in den nächsten sechs Monaten besteht diese Möglichkeit“, schloss Kukharchuk.

