Die Kinzhal-Raketen erwiesen sich als verwundbar gegenüber dem ukrainischen Luftverteidigungssystem, sagte der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber in Europa, General Philip Breedlove. Er merkte an, dass dieses Ereignis in die Geschichte eingegangen sei, und äußerte seine Überzeugung, dass die ukrainische Luftverteidigung gegen Hyperschallraketen wirksam gewesen sei.
„Die Ukraine konnte diese Kinzhal-Raketen abschießen. Das ist ein historisches Ereignis. Wir haben festgestellt, dass sie nicht unverwundbar sind, wie Putin einst behauptete“, betonte er in einem Interview mit Voice of America. Breedlove merkte außerdem an, dass die ukrainische Luftverteidigung erfolgreich gegen die neuesten Versionen der Patriot-Raketen und anderer Systeme eingesetzt wurde.
Der General fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte bei ihrem jüngsten Angriff auf die Ukraine eine ausgeklügelte Taktik anwandten, indem sie zunächst mit weniger leistungsstarken Drohnen angriffen und dann in der dritten Phase stärkere Raketen und Hyperschall-„Dolche“ einsetzten.
Breedlove zeigte sich empört darüber, dass die Verteidigungskapazitäten der Ukraine im Verhältnis zu ihrer Größe begrenzt seien. Er merkte an, dass die an die Ukraine transferierten Ressourcen für die notwendige Verteidigung nicht ausreichten und forderte die Bereitstellung weiterer Kapazitäten, darunter Sensoren, Radargeräte und Kontrollpunkte.

