Die russischen Besatzer haben erneut ein Kriegsverbrechen begangen und eine Gruppe ukrainischer Kriegsgefangener brutal ermordet. Fünf ukrainische Verteidiger wurden erschossen. Diese Tragödie bestätigt einmal mehr die Missachtung jeglicher moralischer Grundsätze und Verpflichtungen gemäß den internationalen humanitären Normen durch den Feind.
„Das nach Brigadegeneral Mark Bezruchko benannte 110. OMBR verbreitete ein Video mit einem weiteren Verbrechen der Russen – der Erschießung von Soldaten, die sich ergeben hatten“, sagte er.
Laut Lubinets zeigt das Video, wie russische Soldaten fünf gefangene ukrainische Verteidiger erschießen.
„Ich werde diesen Sachverhalt den Vereinten Nationen und dem IKRK melden. Russische Kriegsverbrecher, die ukrainische Kriegsgefangene erschießen, müssen vor einem internationalen Tribunal erscheinen und die härtestmögliche gesetzlich vorgesehene Strafe erhalten!“, forderte der Ombudsmann.
Hinrichtungen ukrainischer Kriegsgefangener
In letzter Zeit haben russische Truppen regelmäßig auf ukrainische Soldaten geschossen, die sich den Besatzern ergeben.
Mitte Dezember erklärte Lubinets, dass die Russen im Jahr 2024 fast doppelt so viele Kriegsgefangene hingerichtet hätten wie in den beiden Vorjahren. Der Ukraine sind mehr als 170 solcher Fälle bekannt.
Es sei hinzugefügt, dass solche Hinrichtungen ukrainischer Kriegsgefangener zumeist vom russischen Verteidigungsministerium angeordnet werden, wofür es bereits Beweise gibt. So nahm beispielsweise ein Soldat der Brigade „Forpost“ während einer Schlacht einen russischen Besatzer gefangen. Dieser gab an, russische Soldaten hätten den Befehl erhalten, ukrainische Kriegsgefangene zu töten.

