Russland optimiert kontinuierlich seine Angriffstaktiken gegen die Ukraine und baut seine Kapazitäten für massive Kamikaze-Drohnenangriffe aus. Wie bekannt wurde, hat das Land in den letzten Monaten drei neue Startplätze für seine Drohnen in der Region Primorje-Achtarsk eröffnet.
Russland hat eine neue Taktik entwickelt, bei der Kamikaze-Drohnen eingesetzt werden, um die ukrainische Luftverteidigung maximal zu überlasten. Der Gegner setzt massive Drohnenschwärme ein, darunter sowohl Angriffs- als auch Täuschungsdrohnen. Ziel ist es, das Luftverteidigungssystem zu überfordern und die Trefferwahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Die Russen setzen zudem aktiv Höhenmanöver ein, wodurch die Shahed-Drohnen beim Anflug auf Ziele vom Radar verschwinden. Dies erschwert die Arbeit der ukrainischen Luftverteidigungskräfte erheblich. Innerhalb einer Nacht können die Besatzer 100 bis 200 Drohnen starten, was eine ernsthafte Herausforderung für die Verteidigungssysteme darstellt.
Laut RBC-Ukraine wurden in Primorsko-Akhtarsk drei neue Stellungen zu den sieben bereits bestehenden hinzugefügt, wodurch die Anzahl der bei einem einzelnen Angriff eingesetzten Drohnen erhöht werden kann. Dies bedeutet, dass die Ukraine in naher Zukunft mit großangelegten Luftangriffen konfrontiert werden könnte.
Einige der von Russland eingesetzten Drohnen können aufgrund ungenauer Koordinaten von ihrer Route abweichen oder zivile Ziele angreifen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass einige der Angriffe gezielt sind – die Besatzer greifen gezielt Wohngebäude, Infrastruktur und Energieanlagen an, um terroristische Ziele zu verfolgen.
Die Zunahme von Kamikaze-Drohnenangriffen erfordert eine weitere Stärkung der Luftverteidigung, den Ausbau der Radarerfassungskapazitäten und der Systeme für die elektronische Kampfführung sowie eine verstärkte Produktion und Lieferung von Flugabwehrraketen.
Die Ukraine sucht weiterhin nach neuen Lösungen, um der Drohnenbedrohung entgegenzuwirken, aber angesichts der jüngsten Ereignisse ist in den kommenden Wochen mit einer Intensivierung der Angriffe aus der Russischen Föderation zu rechnen.

