Am Nachmittag des 13. April griffen russische Truppen die Stadt Sumy an. Bei dem Angriff kamen Zivilisten, darunter ein Kind, ums Leben, wie der amtierende Bürgermeister Artem Kobzar mitteilte.
„Infolge des feindlichen Angriffs auf Sumy heute Morgen gibt es viele Tote“, schrieb Kobzar in seiner Ansprache.
Laut Augenzeugenberichten waren in der Stadt innerhalb weniger Minuten zwei heftige Explosionen zu hören. Die erste Explosion zerstörte Teile der zivilen Infrastruktur, die zweite ereignete sich in der Nähe des Epizentrums der ersten Explosion, als Rettungskräfte bereits vor Ort im Einsatz waren.


Laut Suspilne befand sich mindestens ein Kind unter den Verletzten. Auch erwachsene Einwohner der Stadt wurden verletzt, mehrere Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es liegen Berichte über schwere Gebäudezerstörungen im Zentrum von Sumy vor.
Aufnahmen vom Unglücksort kursieren in den sozialen Medien, darunter Fotos aus der Petropavlivska-Straße, auf denen die Leichen der Toten zu sehen sind. Dieser Teil der Stadt hat wohl am meisten gelitten.
Rettungskräfte sind vor Ort. Die Behörden ermitteln noch die endgültige Zahl der Toten und Verletzten. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Notunterkünften zu bleiben und den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge zu leisten.

