Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, hat eine Prognose zu Russlands militärischen Perspektiven abgegeben. Seinen Angaben zufolge werden russische Truppen vor 2027 keinen bedeutenden Durchbruch an der Front erzielen können. Diese Aussage machte er laut Quellen in einer Rede auf einer geschlossenen Konferenz zu Verteidigungs- und Sicherheitsfragen.
Er glaubt, dass sie bis dahin genügend Ressourcen und „technologische Materialien“ angehäuft haben werden.
„Meiner Theorie zufolge wird die Fähigkeit zum aktiven Angriff wiederhergestellt sein, sobald der technisch-evolutionäre Prozess abgeschlossen ist und die Akkumulation technologischer Materialien beginnt. Meinen Berechnungen zufolge wird dies nach 2027 der Fall sein“, sagte der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte.
Laut Zaluzhny wird die russische Armee bis dahin die "aggressive territoriale Eroberung" aufgeben und auf Abnutzungstaktiken setzen.
„Der Krieg treibt den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt voran. Durch den Einsatz von Robotern auf dem Schlachtfeld konnten weder die Russen noch wir Fortschritte erzielen. Es ist eine Art Lähmung eingetreten, und dieser Trend setzt sich fort“, sagte Zaluzhny.

