Andrij Kowalenko, Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation im Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat, erklärte, Russland beabsichtige, die Kamikaze-Drohnenangriffe der Shahed-Gruppe praktisch rund um die Uhr durchzuführen. Laut Kowalenko zielen die regelmäßigen Angriffe feindlicher Drohnen sowohl auf militärische als auch auf geheimdienstliche Ziele ab. Insbesondere versuche Russland, durch den Einsatz deutlich kostengünstigerer Kampfdrohnen Raketenkosten zu sparen.
Kovalenko betonte, dass die täglichen Razzien der „Märtyrer“ auch als Mittel zur ständigen psychologischen Druckausübung auf die Zivilbevölkerung dienen, die nach Ansicht der Besatzer darauf abzielt, die Widerstandsmotivation der Ukrainer zu brechen.
„Doch es sind neue Wege im Gange, um die „Märtyrer“ zu Fall zu bringen. Alles wird gut“, sagte Kovalenko und beruhigte damit die Öffentlichkeit.
Jüngste russische Angriffe
Russland führt in letzter Zeit verstärkt Angriffe auf ukrainisches Territorium mit Shahed-Drohnen durch. Insbesondere am Samstag griffen die Besatzungstruppen erneut Kiew an, woraufhin in mehreren Gebieten Trümmer herabfielen und Brände ausbrachen.
Zudem wurde kürzlich berichtet, dass Russland begonnen hat, Shahed-Drohnen mit thermobarischen Sprengköpfen einzusetzen. Der Luftfahrtexperte und leitende Forscher des Staatlichen Luftfahrtmuseums, Waleri Romanenko, merkte an, dass die Besatzer die Routen ihrer Angriffe ständig ändern und versuchen, ukrainische Großstädte aus verschiedenen Richtungen anzugreifen.

