Am Samstag, dem 26. April, gedenken die Gläubigen gemäß dem neuen Kirchenkalender des heiligen Märtyrers Basilius, Bischof von Amasia, und der Jungfrau Glafira von Amasia. Ebenfalls heute feiern orthodoxe Christen den Karsamstag, den letzten Tag der Osterwoche.
Die orthodoxe Kirche der Ukraine führte 2023 einen neuen Kalender ein, wodurch die nicht-transitorischen Feiertage um 13 Tage vorverlegt wurden. Gleichzeitig halten einige Gläubige weiterhin am alten Kalender fest.
Wer wird am 26. April geehrt?
Der Heilige Märtyrer Basilius lebte im 4. Jahrhundert in Kleinasien. Er verteidigte die Christen vor der Verfolgung durch den heidnischen Kaiser Licinius. Basilius gewährte der Jungfrau Glafira, die vor der Verfolgung floh, Zuflucht und half ihr beim Bau eines Tempels. Aufgrund einer Denunziation wurden beide jedoch vor den Kaiser vorgeladen. Glafira starb auf dem Weg dorthin, und Basilius wurde hingerichtet, weil er sich weigerte, seinem Glauben abzuschwören.
Nach altem Brauch gedenken wir heute auch des heiligen Märtyrers Artemon.
Traditionen und Zeichen für den 26. April:
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Wenn es morgens Frost gibt, bleibt es noch eine weitere Woche kalt.
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Wenn die Birke geblüht hat, ist es Zeit, Kartoffeln zu pflanzen.
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Wenn du Donner hörst, kannst du morgen im Garten arbeiten.
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Wenn die Zozulya festgebunden ist, wird das Wetter gut sein.
Eine Schwalbe, die an diesem Tag ein Nest auf einem Haus baut, verheißt Wohlstand und Nachschub für die Familie.
Was man nicht tun sollte:
Am Karsamstag ist es verboten zu streiten, Hilfe abzulehnen oder körperliche Arbeit zu verrichten. Auch die Beleidigung von Vögeln gilt als Sünde.
Was kann getan werden?
Heute ist es üblich, in schwierigen Zeiten zum heiligen Basilius um Schutz und zur heiligen Glafira um Gesundheit und eine gute Ernte zu beten. Man empfiehlt außerdem, Erbsen anzubauen und Erbsengerichte zu essen, um die Gesundheit zu fördern.
Wer feiert heute den Tag der Engel?
Namenstage werden gefeiert von: Glafira, Vasyl, Ivan, Mykola, Nestor, Petro, Stepan.
Nach altem Stil: Martha, Martha, George, Yegor, Dmitry, Feodosii.

