Die ukrainische Sängerin Olena Topolya gab an, nach ihrer Scheidung bereits Aufmerksamkeit von Männern zu spüren, sei aber sehr vorsichtig. Gleichzeitig äußerte sie sich erstmals öffentlich zu der Frage, ob eine Wiedervereinigung mit ihrem Ex-Mann, Taras Topolya, dem Frontmann der Band „Antitila“, .
Auf die direkte Frage nach einer möglichen Wiederaufnahme ihrer Beziehung und sogar einer erneuten Heirat gab die Sängerin keine eindeutige Antwort. Aus ihren Worten lässt sich schließen, dass sie ein solches Szenario nicht ausschließt, es aber weder als offensichtlich noch als naheliegend bezeichnet.
Gleichzeitig betonte Olena, dass Formalitäten für sie nicht ausschlaggebend seien. Ihrer Ansicht nach spiegelten ein Stempel im Pass oder offizielle Verfahren nicht immer den tatsächlichen Zustand der Beziehungen zwischen Menschen wider.
Die Künstlerin vermied es bewusst, ins Detail zu gehen, als sie über die Gründe für die Scheidung sprach, und hielt sich an die gemeinsame Entscheidung mit Taras Topoley, keine persönlichen Details öffentlich zu machen. In ihren Betrachtungen ließ sie jedoch allgemeine Schlüsse zu, die verdeutlichen, welchen Schwierigkeiten ein Paar im Laufe der Jahre begegnen kann.
Die Sängerin merkte an, dass in vielen Familien die Menschen einander nicht immer ihre wahren Gedanken mitteilen, aus Angst, den Partner zu verletzen oder um über die eigenen Wünsche nicht sprechen zu müssen. Solches Schweigen, sagte sie, könne sich anhäufen und Beziehungen mit der Zeit ernsthaft belasten.
Olena Topolya sprach außerdem über den Mangel an Zeit für ehrliche Gespräche, insbesondere wenn beide Partner beruflich stark eingespannt und ständig auf Reisen sind. Unter solchen Umständen bleiben unausgesprochene Momente „unverarbeitet“ und können verheerende Folgen für das Zusammenleben haben.
Die Sängerin nannte in diesem Zusammenhang keine Namen, aber die Bedeutung ihrer Worte konnte zwischen den Zeilen gelesen werden – sie sprach von universellen Problemen, mit denen Paare konfrontiert sind, selbst wenn ihre Beziehung von außen betrachtet stark erscheint.

