Die spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft reichte beim Obersten Antikorruptionsgericht Klage ein, um unberechtigte Vermögenswerte eines Kiewer Polizeibeamten in Höhe von über 7 Millionen UAH zurückzufordern.
Es handelt sich um den Leiter der fünften Abteilung der Abteilung für strategische Ermittlungen in der Hauptstadt der Abteilung für strategische Ermittlungen der Nationalpolizei. Nach Angaben der NACP wurde bei der Überwachung des Lebensstils des Polizeibeamten Eigentum entdeckt, das nicht seinem offiziellen Einkommen entspricht.
In den Jahren 2021–2023 erließen der Polizeibeamte und seine Angehörigen Folgendes:
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Volkswagen Touareg 2022 im Wert von über 2,9 Millionen UAH;
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Volkswagen Passat 2021 im Wert von 1,35 Millionen UAH;
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BMW 330i 2022 im Wert von 1,75 Millionen UAH.
Darüber hinaus gab er im Jahr 2021 über 500.000 UAH aus, um ein Geldvermögen von 27.000 US-Dollar aufzubauen, obwohl er über keine offiziellen Einkünfte verfügte, die eine solche Anhäufung ermöglicht hätten.
Im Jahr 2023 gingen auf den Bankkonten des Polizisten und seiner Frau über 700.000 UAH ein, deren Herkunft unbekannt blieb.
Der Beamte betonte, dass er die Mittel in Form von Darlehen und Geschenken von Verwandten erhalten habe. Gleichzeitig kam die NACP nach einer Analyse der Einkünfte und Ausgaben seiner Familie zu dem Schluss, dass es keine legalen Quellen für den Erwerb dieses Vermögens gebe.
Die Klage der SAPO wird vom Obersten Verwaltungsgericht der Ukraine geprüft. Bestätigt das Gericht die Unbegründetheit der Vermögenswerte, wird das gesamte angegebene Vermögen gemäß Artikel 290 der Zivilprozessordnung zugunsten des Staates beschlagnahmt.
Der Fall des Kiewer Polizeibeamten könnte daher zu einem weiteren anschaulichen Beispiel für die Korruptionsbekämpfung in der Ukraine werden, wo sogar Sicherheitskräfte für die Diskrepanz zwischen ihren Einnahmen und Ausgaben zur Rechenschaft gezogen werden müssen.