Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) meldete die Festnahme des Leiters der Kontroll- und Prüfungsabteilung des staatlichen Unternehmens Energoatom wegen Korruptionsverdachts. Laut den Strafverfolgungsbehörden forderte und erhielt der Beamte Schmiergelder von Lieferanten von Waren und Dienstleistungen, was ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Integrität und Transparenz des Unternehmens aufkommen lässt.
Dies geht aus einer Mitteilung des SBU-Pressedienstes hervor. Es handelt sich um Oleksandr Skopych, Leiter der Abteilung für Revision und Compliance bei Energoatom.
Aus den Strafverfahren geht hervor, dass er im Gegenzug für eine „Tributzahlung“ in Höhe von 15 Prozent des Vertragsbetrags den Lieferanten eine beschleunigte Zahlung für den betreffenden Vertrag versprochen hat.
Der Täter wurde auf frischer Tat ertappt, als er 100.000 UAH von einem Lieferanten von Brennstoffen und Schmierstoffen entgegennahm, der ein staatliches Unternehmen beliefert, das Uran abbaut.
Derzeit haben die Ermittler des SBU den Inhaftierten über den Verdacht einer Straftat gemäß Artikel 369-2 Absatz 3 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Missbrauch von Einfluss) informiert.
Die Enthüllung erfolgte durch Mitarbeiter der Hauptdirektion des SBU in Kiew und der Region Kiew unter der verfahrenstechnischen Anleitung der Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew.
Gegen einen Beamten der JSC NNEGC Energoatom, der wegen Bestechungsannahme festgenommen wurde, wurden Präventivmaßnahmen ergriffen. Dies teilte die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Kiew mit.

