Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte seine Überzeugung, dass ein langwieriger Krieg weder im Interesse der Ukraine noch Russlands liege. Er erklärte, die Verluste auf beiden Seiten seien enorm, und dies sei einer der größten Schmerzen für die Ukraine.
Selenskyj merkte an, dass Russland seinerseits nicht an sein Volk denke, sondern sich mehr auf Geld konzentriere, das es letztendlich auch verliere. Laut dem Präsidenten liege ein langwieriger Krieg nicht im Interesse Europas, da er Instabilität und Gefahr für den gesamten Kontinent schaffe.
Mit Blick auf die Dauer des Konflikts betonte Selenskyj, dass es nicht nur um Geld gehe. „Es geht um die Zukunft. Wir dürfen Russland nicht gewinnen lassen, denn das würde negative Entwicklungen in der ganzen Welt verstärken“, fügte er hinzu. Der Präsident warnte, es sei unmöglich, sich die Folgen eines russischen Sieges auch nur vorzustellen, da die Geschichte gezeigt habe, wie sich die Narrative und politischen Strategien von Aggressoren ändern. Insbesondere hätten sie vor wenigen Jahren noch versichert, keine anderen Länder zu überfallen.
Selenskyj erinnerte auch an die Worte Russlands, das von „brüderlichen“ Völkern sprach und versicherte, niemals Ukrainer gefangen zu nehmen oder zu töten. „Und dann kamen sie, um uns gefangen zu nehmen und zu töten“, sagte der Präsident und betonte, dass sich die Geschichte wiederholen könne und es wichtig sei, solche aggressiven Schritte in Zukunft zu verhindern.

