Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Sicherheitsabkommens mit dem Vereinigten Königreich äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Hoffnung auf ähnliche Abkommen mit anderen Ländern. Die Ukraine hat nun Verhandlungen mit Rumänien über ein bilaterales Sicherheitsabkommen aufgenommen.
Präsident Selenskyj ist überzeugt, dass das unterzeichnete Abkommen mit dem Vereinigten Königreich das Vertrauen in die Verteidigung gegen russische Aggressionen stärkt und die starke Sicherheitsposition der Ukraine bis zu ihrem NATO-Beitritt festigt. Er wies darauf hin, dass das Vereinigte Königreich das erste Land sei, mit dem ein solches Abkommen geschlossen wurde, und rief dazu auf, die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern fortzusetzen, um ein sicheres Wachstum der Ukraine zu gewährleisten.
Laut der Pressestelle des Präsidentenamtes begannen am 13. Januar Verhandlungen mit Rumänien über den Abschluss eines bilateralen Sicherheitsabkommens. Rumänien ist das neunte Land, das solche Verhandlungen aufgenommen hat und seine Unterstützung für die Unabhängigkeit, die territoriale Integrität und den europäischen Weg der Ukraine zum Ausdruck brachte.
Es ist erwähnenswert, dass das am 12. Januar mit dem Vereinigten Königreich unterzeichnete Abkommen die Unterstützung der Ukraine in gegenwärtigen und möglichen künftigen Konflikten mit Russland vorsieht, insbesondere im Hinblick auf militärische Hilfe. Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal erklärte, das Abkommen beruhe auf Gegenseitigkeit, und die Ukraine sei bereit, ihren Verbündeten und Partner gegebenenfalls zu verteidigen.

