Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die westlichen Länder auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um den Krieg in der Ukraine bis Ende Herbst 2024 zu beenden. In einer Rede bei einem Treffen im Rahmen der internationalen Plattform „Ramstein“ betonte Selenskyj die Wichtigkeit, die russische Aggression zu beenden, die nun schon über anderthalb Jahre andauert.
„Lasst uns diesen Herbst zum Höhepunkt der russischen Aggression machen. Nur so können wir eine verlässliche internationale Sicherheitsordnung wiederherstellen. Das ist unerlässlich“, betonte Selenskyj. Dieser Aufruf ist zu einem wichtigen Bestandteil der strategischen Position der Ukraine auf der internationalen Bühne geworden, da der Präsident verstärkte Bemühungen um Frieden fordert.
Anfang August hatte Selenskyj bereits seine Absicht geäußert, im Herbst einen zweiten Friedensgipfel abzuhalten, zu dem er Vertreter der Russischen Föderation einladen will. Der Präsident ist der Ansicht, dass der Herbst zwar nahe ist, aber noch genügend Zeit für die Vorbereitungen und die Einbindung der meisten Länder der Welt bleibt.
Kiew erarbeitet einen Aktionsplan zur Beendigung des Krieges, der die Grundlage für die Gipfelgespräche bilden soll. Der Plan umfasst sowohl politische als auch praktische Aspekte mit dem Ziel, dauerhaften Frieden und Stabilität in der Region zu gewährleisten.

