Die amerikanische Seite weigerte sich, die Waffenruhe im Luftraum getrennt vom Friedensabkommen zu erörtern. Laut Quellen stellte der US-Vertreter Witkoff klar, dass Vereinbarungen über die Einstellung der Luftangriffe nur im Rahmen eines vereinbarten Abschlussdokuments des Friedensprozesses möglich seien.
Den Gesprächspartnern zufolge fordert die USA politische Zugeständnisse der Ukraine im Hinblick auf den Donbas und die Einigung auf ein endgültiges Abkommen. Diese Forderungen betrachtet die amerikanische Seite als zentrale Voraussetzung für weitere Verhandlungsschritte.
In dieser Konstellation ist die Idee eines separaten Luftwaffenstillstands, den Kiew als humanitäre Zwischenmaßnahme betrachtete, faktisch von der Tagesordnung verschwunden. Die amerikanischen Verhandlungsführer bestehen auf einem umfassenden Ansatz ohne Stufenlösungen.
Nach den Verhandlungen ist die Aussicht auf ein persönliches Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump infrage gestellt. Quellen weisen darauf hin, dass der weitere Verlauf des Kontakts auf höchster Ebene von der Bereitschaft der Parteien abhängt, auf ein Abschlussdokument und Kompromisslösungen hinzuarbeiten.

