Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, aktiv an einem Plan für erste Schritte zu einem gerechten und dauerhaften Frieden zu arbeiten. Diese Information veröffentlichte er auf seinem offiziellen Telegram-Kanal. Laut Selenskyj soll der Plan in Kürze fertiggestellt sein und dazu beitragen, den Krieg einem Ende näherzubringen.
Selenskyj betonte die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit in diesen Prozessen und merkte an, dass Europa eine gemeinsame Vision für den Friedensprozess und die Sicherheitsgarantien für die Ukraine habe. Der Präsident hob hervor, dass Europa sich gemeinsam mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten an künftigen Verhandlungen beteiligen müsse.
Ein wichtiger Meilenstein der Friedensgespräche sind laut Selenskyj die ersten Schritte zur Deeskalation des Konflikts, darunter die Freilassung von Gefangenen und ein Waffenstillstand zu See und in der Luft. Selenskyj betonte, dass dieser Schritt ein Verbot des Einsatzes von Raketen, Langstreckendrohnen und Angriffen auf Energie- und zivile Infrastruktur umfasse. Ein wichtiger Aspekt der Friedensgespräche ist die Gewährleistung von Sicherheit, insbesondere Garantien für die Ukraine und ihre Partner.
Der Präsident äußerte sich auch zu seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus am 28. Februar und merkte an, dass es nicht wie geplant verlaufen sei. Selenskyj bedauerte den Ausgang des Treffens, fügte aber hinzu, dass es nun an der Zeit für konstruktive Zusammenarbeit und Kommunikation sei. Er betonte die Wichtigkeit der fortgesetzten Kooperation mit den USA, um ein endgültiges Friedensabkommen zu erreichen.

