Diese Produkte erwecken keinen Verdacht. Sie werden als gesund, leicht und für eine ausgewogene Ernährung notwendig beworben. Wer jedoch Kalorien zählt oder abnehmen möchte, sollte vorsichtiger sein.
Wir raten Ihnen nicht, diese Lebensmittel für immer zu meiden. Doch Verzicht, Achtsamkeit und kritisches Denken sind Ihre besten Verbündeten beim Abnehmen. Hier ist eine Liste „heimtückischer“ Lebensmittel, die Ihnen im Weg stehen können.
Ananas. Sie enthält zwar Enzyme, die Proteine spalten, aber auch viel Zucker. Nach dem Verzehr einer süßen Frucht steigt der Insulinspiegel im Körper stark an – und das fördert bekanntermaßen die Fetteinlagerung.
Salate. Besonders solche mit „etwas Käse und Dressing“. Griechischer Salat, Caesar Salad, Salat mit Nüssen – sie alle können mehr Kalorien enthalten als ein komplettes Abendessen. Soßen, Öle, Croutons – all das schlägt aufs Gewicht um.
Joghurt. Selbst die „ungesüßte“ Variante enthält oft Zucker. Und wenn man Früchte oder Sirup hinzufügt, erhält man ein Dessert und kein Diätprodukt.
Avocado. Zweifellos sehr gesund. Aber 100 Gramm enthalten 350 kcal. Das ist mehr als in Fleisch. Daher lohnt sich die Portion nicht.
Smoothies. Ein beliebtes Getränk für ein „richtiges“ Frühstück, das oft aus Bananen, Säften, Eiscreme, Joghurt … und viel Zucker besteht. Alles, was man braucht, um zuzunehmen.
Käse. Trotz seines hohen Nährwertes verursacht er häufig Schwellungen und Wassereinlagerungen im Körper, insbesondere bei täglichem Verzehr. Der Grund dafür ist der Milchzucker (Laktose).
Dunkle Schokolade. Sie gilt als „gesunde“ Alternative. Ihr Kaloriengehalt ist jedoch fast derselbe wie der von Butter.
Kaffee. Wenn man ihn nur schwarz und ohne Zucker trinkt, ist das eine Sache. Aber normalerweise entspricht eine Portion mit Milch, Sahne und Sirup kalorienmäßig etwa einem Teller Nudeln mit Käse.
Frische Grüße. Ein Glas Orangensaft besteht nicht nur aus einer Orange, sondern aus vier oder fünf. Würdest du so viele auf einmal essen? Und es ist mehr Zucker drin, als du vielleicht denkst.
Omelett. Eier sind gesund. Aber wenn man Käse und Wurst hinzufügt und sie in Öl brät, wird aus einem Diätfrühstück eine Cholesterinbombe.
Käse (hart). Enthält viel Fett. Und „fettarmer“ Käse ist nicht unbedingt kalorienärmer – ihm werden oft andere Zutaten für den Geschmack zugesetzt.
Wein. Selbst trockener. Ein Glas hat über 100 kcal. Und eine Flasche mit einem Freund entspricht etwa einer halben Mahlzeit. Außerdem regt sie den Appetit an.
Sushi und Rollen. Wir essen das oft – Reis, Käse, Soßen, Räucherfisch, Mayonnaise… und Sojasauce. Viel Natrium, noch mehr Kalorien.
Trockenfrüchte. Sechsmal so viele Kalorien wie frisches Obst. Und sie werden schnell gegessen – man merkt gar nicht, dass man mehr als die empfohlene Tagesmenge zu sich genommen hat.
Tofu. Pur ist er kalorienarm. Er nimmt jedoch Fette aus anderen Lebensmitteln, mit denen er gekocht wird, gut auf. Außerdem braucht er lange, um verdaut zu werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Auf die Zusammensetzung von Speisen zu achten, ist keine Paranoia, sondern Selbstfürsorge. Nicht alle „gesunden“ Lebensmittel sind gleichermaßen unbedenklich. Manchmal sind sie sogar hinderlich für den Fortschritt. Achten Sie nicht nur auf das Etikett, sondern auch auf den Kontext – die Zubereitungsart, die Menge und Ihre Ziele.

