Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal äußerte sich in wichtigen Stellungnahmen zum Energiesystem des Landes und betonte die Notwendigkeit rascher Veränderungen und Programme zur Verbesserung der Situation in diesem Sektor.
Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal erklärte, dass sich die Lage im ukrainischen Energiesystem ab dem 20. Juli verbessern sollte. Die Regierung treibe die Dezentralisierung des Energiesektors weiter voran und biete Unterstützungsprogramme für verschiedene Verbrauchergruppen an.
Denys Schmyhal kündigte auf Facebook positive Veränderungen im Energiesektor für die Ukrainer ab dem 20. Juli an. „Die Lage im Energiesektor sollte sich ab dem 20. dieses Monats verbessern. Wir treiben die Dezentralisierung der Energieversorgung weiter voran. Wir haben Förderprogramme für Haushalte, Wohnanlagen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen, damit jeder zusätzliche Erzeugungskapazitäten installieren kann“, so Schmyhal.
Laut seinen Angaben gewährt die Regierung Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für Solaranlagen, Windkraftanlagen und Klein-KWK-Anlagen. Jurij Bojko, Mitglied des Aufsichtsrats von Ukrenergo, gab bekannt, dass es in der Ukraine am 20. Juli weniger Stromausfälle geben wird.
Laut seinen Angaben liegt dies an der Einstellung der Reparaturarbeiten an einer Reihe von Energieanlagen, darunter auch Kernkraftwerken. Wolodymyr Omeltschenko, Direktor der Energieprogramme im Razumkow-Zentrum, bestätigt ebenfalls, dass sich die Zeitpläne für dauerhafte Stromausfälle nach dem 20. Juli ändern werden. Es wird jedoch weniger Stromausfälle geben, vorausgesetzt, Russland greift das ukrainische Stromnetz nicht an.

