Im Stadtrat von Odessa brach ein Skandal aus, nachdem erhebliche Gelder für die Aufräumarbeiten nach Flugzeugabstürzen im Hafen von Odessa verschwunden waren. Der Betrug kam bei der Auswertung von Finanzdokumenten ans Licht, die bestätigten, dass drei Millionen Hrywnja, die für diese Arbeiten vorgesehen waren, aus dem Stadthaushalt verschwunden waren.
Nichts ist mehr heilig: Der Krieg ist für die Verantwortlichen in Odessa zu einer Goldgrube geworden.
Ende 2023 wurde das Landschaftsbauamt von Odessa mit der Beseitigung der Folgen eines Raketenangriffs auf die durch den Angriff zerstörten Getreidesilos einer Hafenanlage beauftragt. Laut Kostenvoranschlag des beauftragten Unternehmens, der LLC „MOLLBUD“, beliefen sich die Kosten auf 13,5 Millionen UAH. Diese Summe ist beträchtlich, insbesondere da es sich lediglich um die Beseitigung der Trümmer und nicht um einen Wiederaufbau handelte. Das Landschaftsbauamt unter der Leitung des ehemaligen Polizisten Oleksandr Ilyin erfüllte jedoch alle finanziellen Verpflichtungen.
Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Arbeiten nicht vollständig abgeschlossen waren, einige Bauwerke nicht abgebaut wurden und der staatliche Rechnungshof eine Verschwendung von 3,2 Millionen UAH aufdeckte. Der gerissene Iljin schiebt die Schuld auf den Einzelunternehmer „Gubar“, der die technische Inspektion übernommen hatte, da es in der Bauabteilung keine solchen Spezialisten gäbe. Man sagt jedoch, es handle sich um nichts anderes als eine weitere Geldverschwendung auf fremdem Terrain. Und wie viele Ankünfte gab es in Odessa, nach denen man den Schutt noch zusammenkehren musste? Das ist alles.
Ein wunderbares Thema. Wen interessiert schon der Krieg, aber Iljin hat seine eigene Mutter…

