In den kommenden Tagen könnten die Ukrainer die Auswirkungen starker Sonnenaktivität zu spüren bekommen. Magnetische Stürme können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit und andere unangenehme Symptome verursachen – insbesondere bei Menschen, die stark vom Wetter abhängig sind.
Laut NOAA (Space Weather Prediction Center) werden am 19. und 21. April Stürme der höchsten Warnstufe (rot) mit einem K-Index von 5 bzw. 6 erwartet. Dies entspricht bereits einer starken geomagnetischen Aktivität, die nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Funktion von Kommunikationssystemen, GPS und Elektronik beeinträchtigen kann.
Am Sonntag, den 20. April, wird der Sturm schwächer sein – K-Index 3 (grüne Stufe), was bedeutet, dass keine signifikanten Auswirkungen auf den Körper zu erwarten sind.
Was ist ein Magnetsturm und warum ist er gefährlich?
Magnetische Stürme entstehen durch Sonneneruptionen, die geladene Teilchen ausstoßen. Wenn diese Teilchen die Erde erreichen, interagieren sie mit ihrer Magnetosphäre und verursachen so Schwankungen des Luftdrucks, elektrische Störungen und physiologische Veränderungen im Körper.
Die ersten Symptome können sein:
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Kopfschmerzen;
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verringerte Konzentration;
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Schlaflosigkeit;
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Reizbarkeit;
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allgemeine Schwäche.
Wie Sie sich bei magnetischen Stürmen schützen können
Experten raten:
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Schlafen Sie mindestens 7–8 Stunden;
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Kaffee, Alkohol und fettreiche Lebensmittel einschränken;
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Trinken Sie viel Wasser und Kräutertees;
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Leichte Übungen machen oder spazieren gehen;
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Stress, Konflikte und Überarbeitung vermeiden;
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Nehmen Sie morgens eine Wechseldusche und abends ein warmes Bad.
Menschen mit chronischen Erkrankungen – Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Atemwegserkrankungen – sollten besonders vorsichtig sein. Ihnen wird empfohlen, ihre Medikamente stets bei sich zu tragen und, wenn möglich, ihre körperliche Aktivität an Tagen mit besonders hoher Belastung einzuschränken.
Denken Sie daran: Magnetische Stürme sind keine Katastrophe, sondern ein natürliches Phänomen. Rechtzeitiges Handeln und Selbstfürsorge tragen dazu bei, die Gesundheit auch an Tagen mit starker Sonnenaktivität zu erhalten.

