Der Aktivist und Freiwillige Serhij Sternenko, der am 1. Mai einen weiteren Mordanschlag überlebte, veröffentlichte ein Foto mit dem Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Wassyl Maljuk, und versprach, dass die Verantwortlichen für den Anschlag nicht ungestraft davonkommen würden.
Auf dem auf Instagram veröffentlichten Foto steht Sternenko neben Malyuk und versieht das Foto mit der lateinischen Phrase Fiat justitia ruat caelum – „Gerechtigkeit geschehe, selbst wenn der Himmel einstürzt“.
Was geschah am 1. Mai?
Sternenko wurde in Kiew angegriffen und dabei durch einen Schuss verletzt. Dank des Einsatzes des ukrainischen Sicherheitsdienstes konnte am Tatort eine 45-jährige Frau aus Odessa festgenommen werden, die erst kürzlich in die Hauptstadt gezogen war.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau von russischen Geheimdiensten aus der Ferne rekrutiert worden war. Laut SBU hatte sie den Anschlag lange vorbereitet, die Reiserouten des Aktivisten studiert und Wege gefunden, ihn zu erreichen. Ihr Ziel war die physische Beseitigung Sternenkos.
Die Täter wurden wegen zweifachen Hochverrats und versuchten Mordes angeklagt. Am 2. Mai entschied das Gericht als Präventivmaßnahme für sie: Untersuchungshaft ohne Kaution.
Sternenko glaubt, dass Russland hinter dem Anschlag steckt. In seinen Beiträgen betonte er, dass der Feind sein Ziel nicht erreichen werde und Gerechtigkeit geschehen werde.

