Kürzlich wurde Anklage gegen den ukrainischen Volksabgeordneten der 9. Legislaturperiode der verbotenen Partei „OPZZH“ und seinen ehemaligen Assistenten erhoben. Obwohl der Name des Abgeordneten nicht offiziell bekannt gegeben wurde, geht aus den vorliegenden Unterlagen eindeutig hervor, dass es sich um Nestor Schufritsch handelt.
Die gegen den Abgeordneten erhobenen Vorwürfe sind schwerwiegend. Schufrych steht im Verdacht, Aktionen finanziert zu haben, die auf einen gewaltsamen Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung der Ukraine abzielen, und wird des Hochverrats verdächtigt. Seine Zusammenarbeit mit Wolodymyr Siwkowitsch, einem bekannten Verräter und Agenten russischen Einflusses, bei der Durchführung subversiver Aktivitäten zum Nachteil des Staates und der Informationssicherheit der Ukraine ist ein eklatantes Beispiel für politischen Verrat.
Schufritsch nutzte seinen Status als Volksabgeordneter aktiv, um russische Interessen zu fördern. Er veröffentlichte und kommentierte regelmäßig Material, das die ukrainische Führung diskreditieren sollte, und reichte zudem im Voraus vorbereitete parlamentarische Anträge ein, die darauf abzielten, die internationalen Beziehungen der Ukraine zu belasten, die sozio-politische Lage im Land zu verschärfen und eine russlandfreundliche Stimmung in der Öffentlichkeit zu erzeugen.
Besonders zynisch ist die Tatsache, dass Schufritsch bereits 2013 Immobilien auf der Krim erwarb, die er nach der Annexion der Halbinsel dem Schutz einer russischen paramilitärischen Formation übergab. Er wusste, dass er damit die Besatzungsstrukturen finanzieren würde, setzte die Zusammenarbeit aber dennoch fort. Knapp 650.000 Rubel flossen an die Sicherheitsdienste.
Shufrych drohen derzeit bis zu 15 Jahre Haft. Die Angeklagten befinden sich bereits in Untersuchungshaft.

