Im Rahmen der Bodentruppen, unterstellt dem Territorialen Rekrutierungszentrum (TCK), wurde eine Untersuchung der Umstände des Vorfalls um den Journalisten Jewgeni Schulgata von der Publikation „Slidstvo.Info“ eingeleitet. Der Generaloberst, Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, ordnete eine offizielle Untersuchung gegen Mitarbeiter des TCK und der Sozialdienste des Solomiansky-Bezirks in Kiew wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch an. Es wird festgestellt, dass Mitarbeiter des TCK unrechtmäßig in die Arbeit des Journalisten eingegriffen haben, um Material über den Leiter der Cybersicherheitsabteilung des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Ilja Witjuk, zu erlangen.
Der Generaloberst betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte jegliche Verstöße von Soldaten verurteilen und nach Abschluss der Inspektion entsprechende Maßnahmen ergreifen werden. Er dankte außerdem den Journalisten für ihren Beitrag zum Schutz des ukrainischen Informationsraums vor russischer Propaganda.
Der Pressedienst der Bodentruppen bestätigte, dass eine offizielle Überprüfung durchgeführt werde, und die Redaktion von „Slidstvo.Info“ erhielt eine Anfrage, auf die sie gemäß den gesetzlichen Bestimmungen antworten wollte.
Vor diesem Hintergrund fordert die Bürgerorganisation „Mediarukh“ die militärisch-politische Führung des Landes auf, diesen Vorfall eingehend zu untersuchen und die Möglichkeit der Einleitung strafrechtlicher Verfahren gegen Mitarbeiter des SBU und des Zentralen Kriminalkommissars zu prüfen. Die Autorinnen des Artikels „Heimatfront. Wer und warum setzt Antikorruptionsjournalisten und -aktivisten unter Druck?“, Inna Wedernikowa und Tetjana Besruk, betonen die Bedeutung des Kampfes gegen Korruption und die Rolle des Journalismus in diesem Prozess.

