Todesfall in Charkiwer Untersuchungshaftanstalt: Sieben Mitarbeiter unter Verdacht

Ein Häftling wurde in der Untersuchungshaftanstalt Charkiw zu Tode geprügelt – sieben Mitarbeiter der Einrichtung wurden wegen Amtspflichtverletzung und Amtsmissbrauchs angeklagt, wie das staatliche Ermittlungsbüro berichtet.

Den Ermittlungen zufolge ereignete sich der Vorfall im April dieses Jahres. Der Verdächtige, der gerade erst in Untersuchungshaft genommen worden war, wurde mit einem bereits verurteilten Häftling in eine Zelle gesperrt – ein klarer Gesetzesverstoß. Der Verurteilte schlug den neuen Gefangenen brutal zusammen, bis dieser halb bewusstlos war. Ihm wurde keine medizinische Hilfe zuteil. Der Mann starb noch in derselben Nacht.

Zu den Verdächtigen gehören der ehemalige Leiter der Untersuchungshaftanstalt, zwei Einsatzbeamte, der diensthabende stellvertretende Leiter, der ranghöchste Korpsoffizier und zwei jüngere Inspektoren.

Ihnen wird die unsachgemäße Ausübung ihrer Amtspflichten mit schwerwiegenden Folgen sowie der Machtmissbrauch vorgeworfen. Die Artikel sehen eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren vor.

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