Tragödie in der Kiewer Standseilbahn: Ehemaliger Polizist tötete einen 16-jährigen Jungen

Am 7. April ereignete sich in Kiew eine Tragödie. Ein 16-jähriger Junge kam dabei ums Leben.

Nach den vorliegenden Informationen kaufte eine Gruppe von neun Jugendlichen auf dem Kontraktova-Platz alkoholfreie Getränke, beschloss, sich am Ufer aufzuhalten und fuhr dann mit der Standseilbahn weiter entlang des Chreschtschatyk.

Augenzeugenberichten zufolge kam es an einer Haltestelle zu einer Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen und einem unbekannten Mann. Der Mann verhielt sich aggressiv und stellte obszöne Fragen, unter anderem zur Bereitschaft der Jugendlichen, ihr Heimatland zu verteidigen. Augenzeugen beschreiben ihn als labil.

Maksym, einer der Jugendlichen aus der Gruppe, verließ als Letzter den Wohnwagen. Ein Unbekannter trat an ihn heran, forderte unverhohlen Antworten auf seine Fragen und stieß ihn. Daraufhin stürzte Maksym, die Scheibe des Wohnwagens zerbrach und erlitt Schnittwunden am Hals.

Anschließend attackierte der Angreifer Maksym und begann, ihn zu würgen.

Infolgedessen durchtrennte das Glas die Halsschlagader, und der junge Mann verstarb noch am Unfallort. Berichten zufolge ergoss sich Blut auf die Treppe, und die Standseilbahn stand für einige Zeit still.

Es ist bekannt, dass der Täter Kosov A.V. heißt. Laut Bericht wurde er vor zwei Wochen in einem Fall häuslicher Gewalt angeklagt.

Der Angreifer wurde festgenommen, die Ermittlungen dauern an. Es stellte sich heraus, dass er für die Strafverfolgungsbehörden arbeitete. Bei seiner Festnahme wurden sein Ausweis und seine Dienstwaffe gefunden.

Der festgenommene Polizeibeamte wurde bereits vom Dienst suspendiert. Derzeit laufen umfangreiche operative Ermittlungsmaßnahmen. Er wird auf die Anklage wegen vorsätzlichen Mordes gemäß Artikel 115 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches vorbereitet.

Dem Mann drohen 7 bis 15 Jahre Gefängnis.Ein ehemaliger Polizist tötete einen 16-jährigen Jungen in einer Kiewer Standseilbahn: Details der Tragödie

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