In der Stadt Kalusch in der Region Iwano-Frankiwsk ermittelt die Polizei im Fall des brutalen Mordes an einem dreijährigen Kind. Ersten Erkenntnissen zufolge steht die 32-jährige Mutter des Mädchens unter Mordverdacht. Das Kind wurde tot in der Wohnung aufgefunden, in der es mit seiner Mutter lebte.

Laut Polizei alarmierten Nachbarn die Polizei wegen Schreien und Weinen aus der Wohnung. Als die Beamten eintrafen, zeigte das Kind keine Lebenszeichen mehr. Die Mutter konnte keine klare Erklärung für den Vorfall abgeben.
In den sozialen Medien kursieren Gerüchte, wonach die Frau an ihrer Tochter rituelle Handlungen vorgenommen haben soll. Anwohner berichten, sie habe das Kind in ein weißes Kleid und einen Kranz gekleidet, es gezwungen, bestimmte Worte zu wiederholen, und es am nächsten Morgen in der Badewanne ertränkt. Der Vorfall wurde auf Video festgehalten. Eine offizielle Bestätigung dieser Angaben liegt bisher nicht vor.
Die Strafverfolgungsbehörden berichteten, dass die Verdächtige nicht in einer psychiatrischen Einrichtung registriert war. Eine ehemalige Bekannte aus der Bildungseinrichtung gab jedoch an, dass die Frau während ihres Studiums Anzeichen psychischer Instabilität gezeigt habe, was sich auch in Gerüchten unter den Studierenden widerspiegelte.
Screenshots der Korrespondenz der Frau mit dem Vater des Kindes tauchten auch in lokalen Online-Communities auf, in denen sie ihr Handeln angeblich damit erklärt, dass sie sich für dessen Verhöhnung des Teufels rächen wolle.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen vorsätzlichen Mordes an einem minderjährigen Kind eingeleitet. Die Voruntersuchung läuft, Sachverständigengutachten und Zeugenvernehmungen sind im Gange. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

