Im Kiewer Stadtbezirk Holosiivskyj hat die Polizei Ermittlungen zu einem Bericht über eingeschränkten Zugang zu einem Schutzraum in einem Wohngebäude aufgenommen. Dies teilte die Pressestelle der Kiewer Polizei mit.
Laut Polizeiangaben wurde bei der Überwachung sozialer Medien eine Beschwerde entdeckt, wonach Bewohner eines Hochhauses einen Schutzraum teilweise blockiert und so anderen Bewohnern den Zugang verwehrt hatten. Diese Situation soll bei den Bewohnern Besorgnis ausgelöst haben, insbesondere angesichts der ständigen Bedrohung durch Luftangriffe.
Ein Ermittlungs- und Einsatzteam ist bereits vor Ort eingetroffen, um die Umstände des Vorfalls zu untersuchen. Die Polizei ermittelt, wer genau den Zugang zur Unterkunft eingeschränkt hat und ob dies einen Gesetzesverstoß darstellt.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, den Zugang zu Schutzräumen während Luftangriffen nicht zu blockieren, da dies eine Gefahr für Leib und Leben darstellen kann. Sollte sich der Verdacht einer illegalen Blockade von Schutzräumen bestätigen, können die Täter disziplinarisch oder strafrechtlich verfolgt werden.
Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass die Gewährleistung des freien Zugangs zu Notunterkünften in der Verantwortung der Kontoinhaber und der lokalen Behörden liegt.

