Nach Berichten über einen Hepatitis-A-Ausbruch im Kiewer Stadtteil Solomyanskyi verbreitete sich unter den Anwohnern die Angst vor einer möglichen Ansteckung durch Trinkwasser. Kyivvodokanal versichert jedoch, dass die Qualität des an die Kiewer Bevölkerung gelieferten Wassers allen hygienischen Standards entspricht und Berichte über eine Verunreinigung durch keine Studien bestätigt wurden.
Wie das Unternehmen mitteilte, ergaben die Labortests, darunter auch die von Regierungsbehörden durchgeführten, keine Abweichungen. Die Wasserqualität wird rund um die Uhr in allen Phasen überwacht – von den Aufbereitungsanlagen bis zum Verteilungsnetz, einschließlich der Probenahmestellen in den Stadtvierteln der Hauptstadt.
Insbesondere im Bezirk Solomyanskyi wurden unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Krankheit Wasserproben entnommen. Alle Testergebnisse, darunter Proben aus der Shalimova-, Montazhnyky-, Vasylenko- und anderen Straßen, bestätigten, dass das Trinkwasser den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Als Vorsichtsmaßnahme führte Kyivvodokanal zudem zusätzliche Spülungen der Wasserversorgungsnetze in mehreren Häusern des Bezirks durch. Wiederholte Tests ergaben erneut keine Hinweise auf Gefahren.
Gleichzeitig betont das Unternehmen: Eine Verschlechterung der Wasserqualität kann nicht nur im zentralen Netz, sondern auch in den Hausleitungen auftreten. Die jeweiligen Verwalter – Wohnungsbaugesellschaften, Eigentümergemeinschaften oder private Eigentümer – sind für ihre Hausnetze verantwortlich. Ihnen wird empfohlen, regelmäßig eine technische Spülung der Wasserversorgungssysteme durchzuführen.
Zur Erinnerung: Am 22. Mai wurde im Vidradny-Park eine Hepatitis-A-Teststelle eröffnet. Das Kiewer Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention teilte mit, dass eine epidemiologische Untersuchung zur Ermittlung der Infektionsquelle eingeleitet wurde. Leitungswasser wurde jedoch bereits als Risikofaktor ausgeschlossen.

