Verdächtiger in einem aufsehenerregenden Mordfall in der Region Lwiw festgenommen

Die Polizei der Oblast Dnipropetrowsk und die Generalstaatsanwaltschaft haben den Mord an dem ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister von Kamjanskyj, Oleksandr Plahotnik, aufgeklärt. Ein 54-jähriger Einwohner der Region steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Laut Ermittlungen tötete er den Beamten, weil dieser sich weigerte, eine Schuld zu begleichen.

Das Verbrechen ereignete sich am 28. März. Der Verdächtige begab sich zum Haus des Opfers und feuerte dort mindestens zehn Schüsse ab. Plahotnik erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Wie die Ermittler feststellten, hatte der Angreifer den ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister mehrere Monate lang observiert: Er hatte dessen Reiserouten studiert, Informationen gesammelt und sogar Überwachungskameras in der Nähe seines Hauses installiert. Nach dem Mord zündete der Angreifer das zur Observation benutzte Fahrzeug an und floh in die Region Lwiw.

Der Verdächtige wurde bereits am nächsten Tag, dem 29. März, festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten ein ganzes Arsenal: Waffen, Munition, eine F-1-Granate mit Zünder, elektronische Geräte, Handys und Tarnkleidung.

Nach ersten Erkenntnissen war das Hauptmotiv für den Mord die finanzielle Verpflichtung des Verdächtigen gegenüber Plahotnik, die er nicht erfüllen wollte. Dies war der Grund für die sorgfältige Vorbereitung und die dreiste Tat.

Am 1. April wurde der Angreifer über den Verdacht einer Straftat gemäß zwei Artikeln des ukrainischen Strafgesetzbuches informiert – vorsätzlicher Mord aus eigennützigen Motiven (Absatz 6, Teil 2, Artikel 115) und unerlaubter Umgang mit Waffen (Teil 1, Artikel 263).

Dem Verdächtigen drohen derzeit zehn bis fünfzehn Jahre Haft oder lebenslange Freiheitsstrafe. Die Ermittlungen dauern an.

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