Infolge des heftigen Raketenbeschusses auf ukrainischem Gebiet am 29. Dezember stieg die Zahl der Opfer in Odessa bis Freitagabend auf vier Personen. Aufgrund dieser Verluste wurde in Odessa und der Region für Samstag ein Staatstrauertag ausgerufen.
Diese Information wurde vom Leiter der Regionalregierung von Odessa, Oleg Kiper, bekannt gegeben. Laut dem staatlichen Katastrophenschutzdienst der Ukraine wurden unter den Trümmern Leichen gefunden, wodurch sich die Gesamtzahl der Todesopfer auf vier erhöhte.
„Infolge feindlichen Beschusses in Odessa wurde ein dreistöckiges Wohnhaus beschädigt, in dem die Leiche einer Frau gefunden wurde. Der Brand war durch Raketenbeschuss verursacht worden. 23 Personen wurden aus dem Gebäude evakuiert, vier weitere wurden verletzt“, heißt es in dem Bericht.
Die Suche nach Vermissten in einem 16-stöckigen Wohngebäude, das durch einen Raketenangriff zerstört wurde und in den oberen Stockwerken einen Brand verursachte, dauert an. Laut den im Zuge der Rettungsmaßnahmen gewonnenen Erkenntnissen wurden 23 Personen evakuiert, 5 Personen gerettet und 6 Personen, darunter zwei Kinder, verletzt. Zwei Menschen wurden leider tot aufgefunden.
Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft der Region Odessa drei Todesopfer gemeldet. Laut den Ermittlungen führten feindliche Kräfte am frühen Morgen des 29. Dezember einen großangelegten Raketenangriff auf Odessa durch. Der Angriff verursachte erhebliche Zerstörungen an Wohnhäusern, Brände und zahlreiche Verletzte. Bislang sind drei Tote und 26 Verletzte bekannt, darunter Kinder und Polizeibeamte.

