Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Podilskyj in Kiew hat beim Gericht Klage eingereicht, um ein nicht zu Wohnzwecken genutztes Gebäude in der Nyzhniy Val Straße 39 im Bezirk Podilskyj der Hauptstadt wieder in kommunales Eigentum zu überführen.
Laut Staatsanwaltschaft wurden die betreffenden Räumlichkeiten aufgrund einer Gerichtsentscheidung aus dem Jahr 2010 aus dem Eigentum der Gebietskörperschaft entfernt. Diese Entscheidung wurde später aufgehoben, da während der gerichtlichen Prüfung unzuverlässige Informationen vorgelegt und gefälschte Dokumente verwendet wurden.
Trotz der Aufhebung des Gerichtsurteils blieb das Eigentum an der Immobilie auf die juristische Person eingetragen. Dies schafft laut Staatsanwaltschaft eine Grundlage für die Rückforderung des Grundstücks im Interesse der Stadtgemeinschaft.
Um die verletzten Rechte der Gebietskörperschaft wiederherzustellen, hat die Staatsanwaltschaft Klage beim Handelsgericht Kiew eingereicht. Das Gericht hat das Verfahren bereits eröffnet und einen vorbereitenden Gerichtstermin anberaumt.
Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass die Rückgabe unrechtmäßig veräußerten Gemeindeeigentums zu den vorrangigen Arbeitsbereichen gehört, da es um den Erhalt des Gemeindeeigentums und die Verhinderung seines Verlusts infolge fragwürdiger Gerichtsentscheidungen der vergangenen Jahre geht.

