Das Ministerium für Gemeinde-, Gebiets- und Infrastrukturentwicklung der Ukraine kündigte die Erweiterung des eReconstruction-Programms an, das es Ukrainern ermöglicht, ihre zerstörten Häuser auf ihren eigenen Grundstücken wieder aufzubauen.
Ukrainer, deren Privathäuser während des Krieges zerstört wurden, können nun eine Entschädigung erhalten und diese auf ihrem eigenen Land in jeder Region der Ukraine wieder aufbauen, mit Ausnahme der vorübergehend besetzten Gebiete.
Der Minister für Gemeinde-, Gebiets- und Infrastrukturentwicklung der Ukraine, Oleksandr Kubrakov, betonte, dass es nun im Rahmen der Entschädigung nicht nur die Möglichkeit gebe, Gelder für den Kauf einer neuen Wohnung zu erhalten, sondern auch, sein Haus auf eigenem Grundstück, das sich in jedem Teil der Ukraine befinden kann, mit Ausnahme von vorübergehend besetzten Gebieten oder Kampfzonen, komplett wieder aufzubauen.
Die Entschädigung wird in zwei Raten auf die eRecovery-Bankkarte überwiesen, die bei den Partnerbanken des Programms eröffnet werden kann. In der ersten Rate erhalten die Bürger 50 % des Betrags; anschließend müssen sie einen Zwischenbericht einreichen.
Das Geld kann nur in Baumärkten und bei registrierten Handwerksbetrieben ausgegeben werden, die sich als Teilnehmer des eRecovery-Programms anmelden. Anträge werden über die „Diya“-App entgegengenommen und die Bearbeitung dauert 30 Tage.
Fällt die Antwort des Antragstellers positiv aus, wird das Eigentum an dem zerstörten Haus aufgehoben. Dies kann beim Grundbuchamt oder Notar erfolgen. Das Grundstück bleibt jedoch im Besitz des Eigentümers, selbst wenn dieser beschließt, an einem anderen Ort ein neues Haus zu bauen.

