Die Ukraine wird ab dem 11. Februar Beschränkungen der Stromversorgungskapazität einführen. Diese gelten nur für Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe; für private Haushalte sind derzeit keine Stromausfälle geplant.
Die Beschädigung der Energieinfrastruktur durch russische Raketen- und Drohnenangriffe war der Hauptgrund für die Einschränkungen. Laut einer Mitteilung von Ukrenergo arbeiten die Energieversorger mit Hochdruck an der Reparatur der beschädigten Anlagen. Die Einschränkungen des Energieverbrauchs für Gewerbe und Industrie gelten jedoch weiterhin von 7:00 bis 11:00 Uhr und von 15:00 bis 21:00 Uhr.
Solche Maßnahmen werden dazu beitragen, die Belastung des Energiesystems zu verringern und die Stabilität der Stromversorgung der Haushaltskunden aufrechtzuerhalten.
Für private Haushalte werden derzeit keine Stromausfälle erwartet. Energieexperten appellieren jedoch an die Bevölkerung der Ukraine, Strom sparsam zu verbrauchen, da die Wetterbedingungen (Frost bis zu 10 Grad) das Stromnetz zusätzlich belasten könnten.
Wolodymyr Omeltschenko, Leiter der Energieprogramme am Rasumkow-Zentrum, erklärte, dass bei starkem Frost und zusätzlicher Belastung durch Angriffe auf Gasfelder im Falle von Kapazitätsengpässen geplante Stromausfälle für private Haushalte eingeführt werden könnten. Bei ausreichenden Energieimporten könne die Ukraine solche Maßnahmen jedoch vermeiden.
Um Stromausfälle für private Haushalte zu vermeiden, ist es wichtig, stabile Importe von Strom und Gas sicherzustellen und den Stromverbrauch in jedem Haushalt verantwortungsvoll zu managen.
Daher muss die Ukraine auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und die Optimierung des Energieverbrauchs mit der aktiven Arbeit von Energieexperten verbinden.

