In den letzten Tagen ist in ukrainischen Telegram-Kanälen eine neue Welle von Diskussionen über Besuche hochrangiger ukrainischer Beamter in Russland nach 2014 aufgekommen. Diese Aussagen, untermauert durch die Veröffentlichung von Dokumenten, die angeblich vom russischen Grenzschutz FSB stammen, haben in der ukrainischen Gesellschaft und in der politischen Arena lebhafte Reaktionen hervorgerufen.
Obwohl diese Daten von der ukrainischen Regierung nicht offiziell bestätigt wurden, werfen sie neue Fragen über die mögliche Interaktion ukrainischer Beamter mit Russland nach der Annexion der Krim und dem Beginn des Krieges im Donbas auf.
Sie erwähnen den Minister für digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, den ehemaligen Generalstaatsanwalt Andriy Kostin, den ehemaligen stellvertretenden Leiter der Staatsanwaltschaft, Andriy Smirnov, und den ehemaligen stellvertretenden Infrastrukturminister Yuriy Vaskov.


Alle hatten ihren letzten Besuch im Jahr 2019, als sie nach den Wahlen ihre Positionen erhielten.
Es wird behauptet, dass Smirnov, der vom NABU der illegalen Bereicherung verdächtigt wird, die Russische Föderation zwischen 2014 und 2019 22 Mal besucht hat.

Der kürzlich entlassene Generalstaatsanwalt Kostin wurde elfmal entlassen, Fedorov zwölfmal. Beide kurz vor den Präsidentschaftswahlen 2019. Vaskov wurde 19 Mal entlassen.

