Am Grenzübergang Vadul-Siret an der Grenze zur Ukraine entdeckten rumänische Grenzbeamte den Versuch, illegal eine große Menge Bargeld einzuführen. Ein ukrainisches Paar hatte versucht, 1,4 Millionen US-Dollar zu Fuß nach Rumänien zu schmuggeln und sie mit Klebeband an ihren Körpern befestigt.
Laut rumänischen Grenzbeamten ereignete sich der Vorfall am Abend des 14. Juni. Ein 49-jähriger Ukrainer und seine 39-jährige Ehefrau, die die ukrainische und die rumänische Staatsbürgerschaft besitzt, versuchten, eine Kontrolle zu passieren, erregten dabei jedoch den Verdacht der Zollbeamten. Nach einer gründlichen Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann 810.000 US-Dollar und die Frau 590.000 US-Dollar versteckt hielten.
Keiner der Beträge wurde deklariert, was einen direkten Verstoß gegen rumänisches Recht darstellt. Gemäß den geltenden Bestimmungen ist die Einfuhr von mehr als 10.000 Euro ohne schriftliche Anmeldung verboten und wird mit strengen Sanktionen geahndet.
Die Zuwiderhandelnden wurden mit einer Geldstrafe von jeweils 15.000 Lei (umgerechnet etwa 138.000 Hrywnja) belegt, und das gesamte Bargeld wurde beschlagnahmt. Der Fall wurde den zuständigen Behörden zur weiteren Prüfung vorgelegt.
Dieser Vorfall ist nicht der erste Versuch, größere Geldsummen illegal über die Grenze zu schmuggeln. Im September 2024 nahmen polnische Zollbeamte einen ukrainischen Staatsbürger fest, der 355.000 Euro und 46.000 US-Dollar in einem Koffer im Zug von Kiew nach Przemyśl mitführte.
Die Zollbehörden der EU-Länder erinnern Sie nochmals daran: Beträge über 10.000 Euro (oder der Gegenwert in einer anderen Währung) müssen bei der Einreise angemeldet werden, andernfalls kann das Geld beschlagnahmt und der Zuwiderhandelnde mit einer Geldstrafe belegt werden.

