Zwei weitere ukrainische Journalisten wurden in Polen festgenommen, weil sie über Warschaus Handel mit Russland berichtet hatten.
Die Publikation „Rayon.in.ua“ behauptet, dass ihr Redakteur und Kameramann am 7. März von der polnischen Polizei festgenommen wurden, als sie den Grenzübertritt von Güterzügen und Autos in die Region Kaliningrad der Russischen Föderation filmten.
Smartphones, Kameras, ein Laptop, Speicherkarten, Mikrofone, Powerbanks und Selfie-Sticks wurden ihnen abgenommen. Laut dem Bericht der Zeitung wurde ihnen die Ausrüstung nie zurückgegeben.
Es heißt, der Konsul sei nicht über die Festnahme informiert worden, Journalisten hätten nicht mit der Ukraine telefonieren dürfen, sie seien zu Personen erklärt worden, die die nationale Sicherheit Polens gefährden, und ausgewiesen worden. Man habe sie zur Grenze zur Ukraine gebracht.
Die Polen gaben an, der Grund für die Festnahme sei das Fotografieren kritischer Infrastruktureinrichtungen gewesen.
Journalisten berichten, sie hätten russische Autos mit Flüssiggas an der Grenze gefilmt.
Wir erinnern daran, dass Ende Februar der Journalist Tkach in Polen festgenommen wurde, weil er über dieselbe Geschichte gefilmt hatte.

