Laut dem Institut für Kriegsstudien (ISW) dauert die ukrainische Operation in der russischen Region Kursk an, und das ukrainische Militär hat jüngst neue Erfolge erzielt. Am 31. Oktober bestätigten Geolocation-Aufnahmen den Vormarsch ukrainischer Streitkräfte nördlich von Sudschi, insbesondere in Richtung der westlichen und südwestlichen Teile von Russki Poritschny.
Im Gebiet um Gluschkowski herrschte jedoch relative Ruhe. Russische Propagandisten behaupten unterdessen, ihre Truppen seien östlich von Koreneve, insbesondere in der Nähe der Siedlung Kremjane, vorgerückt. Diese Behauptungen sind jedoch weder von offiziellen noch von unabhängigen Quellen bestätigt.
Russische Quellen berichteten außerdem von Angriffsoperationen ukrainischer Streitkräfte nahe Nowoiwanivka, südöstlich von Koreneve, und im Gebiet Pljochowe südlich von Sudscha. Einheiten der russischen 83. Separaten Luftlandebrigade und der 810. Separaten Marineinfanteriebrigade der Schwarzmeerflotte operieren in der Region und verteidigen das Gebiet.
Die Operation der ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk verdeutlicht die Intensität der Kämpfe und zeigt, dass die Ukraine auch auf feindlichem Gebiet weiterhin offensive Taktiken anwendet. Sie deutet zudem auf strategische Interessen der Ukraine in diesem Frontabschnitt hin, insbesondere in Grenznähe zu Russland, was ein wichtiger Faktor zur Abschreckung weiterer Angriffe russischer Streitkräfte auf ukrainische Grenzregionen sein könnte.

