Das ukrainische Unternehmen Kvertus, spezialisiert auf die Produktion von Systemen für elektronische Aufklärung (ERI) und elektronische Kampfführung (EW), hat mit der Umsetzung des ambitionierten Projekts Atlas begonnen. Dessen Hauptziel ist die Schaffung eines großflächigen Schutzsystems gegen Drohnen entlang der über 1.300 Kilometer langen Frontlinie.
Laut Defence Express handelt es sich bei Atlas um ein intelligentes System, das elektronische Aufklärung, die Störung feindlicher Drohnen und die Synchronisierung mit eigenen UAVs vereint. Einer der Hauptvorteile des Systems ist die Fernsteuerung: Der Bediener kann alle Prozesse über einen sicheren Server steuern, was die Risiken für das ukrainische Militär deutlich reduziert.
Vorteile des Atlas-Systems
Laut Kvertus sind die Hauptmerkmale des neuen Systems:
- Bedeutende Reichweite, die die Fähigkeiten moderner Vergleichsprodukte übertrifft.
- Wirksame Unterdrückung feindlicher Drohnen, unsichtbar für die elektronische Aufklärung des Feindes.
- Lange autonome Betriebsdauer, was die Effektivität auf dem Schlachtfeld erhöht.
- Das Fehlen chinesischer und anderer ausländischer Technologien gewährleistet Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit von externen Lieferanten.
- Schutz vor Beute – selbst wenn ein Feind das System erlangt, wird er es weder nutzen noch seine Technologien preisgeben können.
Ein Atlas-System ist in der Lage, die Sicherheit an der Frontlinie um 25-50 km zu erhöhen.
Das Projekt wird mit Unterstützung des Verteidigungsclusters Brave1 umgesetzt und die Kosten werden auf 5,2 Milliarden Hrywnja geschätzt.

