Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal gab bekannt, dass mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Einigung über die sechste Überprüfung der erweiterten Kreditfazilität (EFF) auf Expertenebene erzielt wurde. Gemäß dieser Vereinbarung werden der Ukraine nach Genehmigung durch den IWF-Exekutivrat 1,1 Milliarden US-Dollar zugewiesen.
Die Ukraine und der IWF haben sich auf Expertenebene auf die sechste Überprüfung des Programms im Rahmen der erweiterten Kreditfazilität (EFF) geeinigt. Dadurch können wir weitere 1,1 Milliarden US-Dollar für den Staatshaushalt mobilisieren
Seinen Angaben zufolge könnte der Exekutivrat in naher Zukunft eine entsprechende Entscheidung treffen.
Der Fonds würdigte unsere Fortschritte bei der Erfüllung struktureller Meilensteine und Verpflichtungen. Er betonte außerdem, dass die ukrainische Wirtschaft weiterhin Widerstandsfähigkeit beweise“, erklärte Schmyhal
Der Premierminister dankte den IWF-Partnern und dem ukrainischen Team für ihre erfolgreiche und koordinierte Arbeit zur Stärkung und Entwicklung der Ukraine.
Am 11. November begannen die Leitung des ukrainischen Finanzministeriums, der Nationalbank der Ukraine und Experten des Internationalen Währungsfonds die Gespräche über die sechste Überprüfung des Programms der Erweiterten Kreditfazilität.
Der ukrainische Staatshaushalt hat bereits sechs Tranchen im Rahmen des EFF-Programms des IWF erhalten, die sich auf insgesamt etwa 8,7 Milliarden US-Dollar der im Rahmen des Programms vorgesehenen 15,6 Milliarden US-Dollar belaufen.

