Laut Volodymyr Paniotto, Generaldirektor des Internationalen Instituts für Soziologie in Kiew, würde das Worst-Case-Szenario eines Krieges mit Russland eine erhebliche Reduzierung der ukrainischen Bevölkerung auf 25 Millionen Menschen zur Folge haben.
Diese Aussage erfolgte im Rahmen einer Analyse der demografischen und sozialen Folgen des langen Krieges.
„Die demografische Situation hier ist sehr schlecht. Gleichzeitig ist die Zahl der an der Front Gefallenen unvergleichlich mit der Zahl derer, die ins Ausland gegangen sind und nicht zurückkehren wollen“, sagte er.
Laut Paniotto ist die Zahl der Gefallenen an der Front nicht vergleichbar mit der Zahl derer, die ins Ausland gegangen sind und nicht zurückkehren wollen. Zudem merkte Paniotto an, dass jeden Monat 100.000 bis 150.000 Menschen die Ukraine unwiderruflich verlassen.
Wie der Soziologe anmerkte, könnten im schlimmsten Fall nach Kriegsende 25 Millionen Ukrainer in der Ukraine bleiben, doch „der genaue Zeitpunkt des Kriegsendes lässt sich nicht vorhersagen, daher könnte die Zahl deutlich steigen.“ Paniotto fügte hinzu, dass die Ukraine nach den Kampfhandlungen und der prognostizierten neuen Auswanderungswelle Arbeitskräfte aus Entwicklungsländern anziehen werde.

