Die ukrainische Regierung hat die Pläne offiziell bestätigt, die Zölle für Wohnungsbau und Gemeinschaftsdienste weiter zu erhöhen. Die entsprechende Absicht wird in einem Absichtenschreiben an den Internationalen Währungsfonds verankert, der Teil des aktualisierten Memorandums zur Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ukraine ist.
Wie im Dokument angegeben, haben sich die Behörden verpflichtet, eine "zusätzliche allmähliche Erhöhung der Zölle" umzusetzen, sobald es die Bedingungen zulässt. Die Preise werden unter Berücksichtigung der neuen Tarifmethodik und bestimmten "sozialen Überlegungen" erhöht.
Das Memorandum impliziert ausdrücklich, dass die Ukraine nach dem Kriegsrecht die Straßenkarte der allmählichen Liberalisierung von Gas- und Strommärkten genehmigen wird. Die entsprechenden Änderungen sollten innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Feindseligkeiten erfolgen. Nach dem Plan wird auch ein Gesetz zur Kombination von Energievolumen verabschiedet, das die Integration der Ukraine in das EU -Energiesystem beschleunigen sollte.
Das Dokument bezieht sich auch auf die Einführung der transparenten direkten Unterstützung von Energiestaatenunternehmen - als vorübergehende Maßnahme vor der Entstehung ausreichender Haushaltsressourcen. Mit anderen Worten, die Tarife sind nun teilweise von der Budgetunterstützung abgedeckt, sollten jedoch anschließend das kostengünstige Niveau erreichen.
Derzeit ist das Moratorium zum Anziehen von Gaszöllen, Heizung und heißem Wasser weiterhin in der Ukraine betrieben. Gleichzeitig gilt dieses Moratorium nicht für Strom, kaltes Wasser und damit verbundene Versorgungsunternehmen. Nach Angaben der National Bank werden die derzeitigen Zölle für Gas und Wärme im Jahr 2025 nicht überarbeitet, aber der Anstieg ist seit 2026 möglich.