Die für Kampfeinsätze vorgesehenen Truppen der ukrainischen Streitkräfte sind gezwungen, in Erwartung einer möglichen Großoffensive der Besatzer in diesem Frühjahr Schützengräben auszuheben.
Derzeit greifen die russischen Besatzer ukrainische Stellungen an verschiedenen Punkten der Frontlinie an, um den ersten großen Sieg bei Awdijiwka zu erringen. Die Ukraine versucht daraufhin, Verteidigungsanlagen zu errichten, die denen ähneln, die Russland vor einem Jahr gebaut hat. Truppen führen Erdarbeiten durch und legen Panzergräben und Schützengräben an, insbesondere in der Nähe von Awdijiwka.
„An allen wichtigen Fronten müssen wir unsere Stellung halten und den Ausbau beschleunigen. Die Priorität ist klar“, so ukrainische Militärquellen. Westliche und ukrainische Militärvertreter räumen jedoch ein, dass die „Graben- und Zerstörungskampagne“ keine nennenswerten Erfolge gebracht hat. Die Lage spitzt sich für die ukrainischen Streitkräfte dramatisch zu, und Soldaten im Kampfgebiet nahe Awdijiwka berichten, dass sie eigenständig Befestigungen ausheben und errichten müssen.
Die Ukraine wendet sich nun an private Unternehmen und internationale Geber, um Unterstützung beim Aufbau von Verteidigungsanlagen zu erhalten. Auch die Mobilisierung neuer Kampftruppen ist für die Armee von großer Bedeutung.
„In den meisten Ländern ist der Militärdienst für Männer und Frauen ab 18 Jahren üblich“, heißt es in dem Bericht. Angesichts der zunehmenden russischen Angriffe wird der Aufbau einer effektiven Verteidigung für die Ukraine immer wichtiger. Die ukrainischen Truppen hoffen, dass die Verteidigungslinie in der Stadt Pokrowsk stark genug sein wird, um einer russischen Offensive standzuhalten.

