Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat einen wichtigen Erfolg bei der Abwehr möglicher Gefahren für die nationale Sicherheit erzielt, indem er den Leiter einer Grenzschutzeinheit an der Grenze zu Belarus festgenommen hat. Der Mann steht im Verdacht, Informationen an die Russische Föderation weitergegeben zu haben.
Dies teilte der Pressedienst des SBU mit.
Den Ermittlungen zufolge ermittelte der Verdächtige im Auftrag russischer FSB-Offiziere die Standorte befestigter Stellungen und die ungefähre Anzahl ukrainischer Truppen, die die Grenze der Ukraine zu Belarus verteidigten. Er versuchte außerdem, die Koordinaten von Waffen- und Munitionslagern der ukrainischen Streitkräfte in der Region zu übermitteln.
Es wird behauptet, dass der ukrainische Grenzsoldat von dem FSB-Offizier Oleksiy Dobrytsky, der für die „LVR“ arbeitet, aus der Ferne rekrutiert wurde.
Der Verdächtige befindet sich derzeit in Haft und muss mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.

