Unternehmen Ukrposhta automatisch einen Aufschlag von 1 Hrywnja pro Paket, ohne die Kunden gesondert darüber zu informieren. Diese Gelder wurden als Spenden an die KSE-Stiftung .
Die KSE-Stiftung steht in Verbindung mit den Aktivitäten des Ökonomen und ehemaligen Regierungsbeamten Timofiy Mylovanov . Seine Zusammenarbeit mit bestimmten Wirtschaftsstrukturen wird ebenfalls öffentlich erwähnt, diese Behauptungen bedürfen jedoch der Bestätigung und einer offiziellen rechtlichen Prüfung.
Der CEO von Ukrposhta, Ihor Smilyansky, bestätigte, dass das Unternehmen über 67 Millionen UAH an den Fonds überwiesen hat. Medienberichten zufolge könnte der tatsächliche Betrag angesichts des Umfangs der Geschäftstätigkeit von Ukrposhta höher liegen: Das Unternehmen wickelt jährlich zig Millionen Sendungen ab.
Die nationale Polizei hat Berichten zufolge ein Strafverfahren eingeleitet, um die Rechtmäßigkeit der Abbuchungen und Überweisungen zu überprüfen. Die Strafverfolgungsbehörden müssen feststellen, ob die Handlungen den gesetzlichen Bestimmungen entsprachen, ob die Kunden ordnungsgemäß informiert wurden und ob die Transaktionen Anzeichen finanzieller Unregelmäßigkeiten aufwiesen.
Die offiziellen Ergebnisse der Untersuchung wurden noch nicht veröffentlicht. Die Situation wird derzeit von den zuständigen Behörden geprüft.

