Ab dem 1. Januar 2025 ändert Ukrposhta ihre Preisgestaltung für Pakete grundlegend und verzichtet künftig auf das Gewicht als Hauptkriterium. Wie der CEO des Unternehmens, Igor Smilyansky, mitteilte, werden die Tarife künftig ausschließlich vom Sendungsvolumen abhängen.
Was ist über die neuen Zölle bekannt?
Im Zuge der Änderungen werden acht Tarifstufen eingeführt, die sich ausschließlich nach dem Sendungsvolumen richten. Der niedrigste Tarif bleibt unverändert, die übrigen bleiben wettbewerbsfähig. Ukrposhta bietet zwei Hauptlieferoptionen an:
- „Prioritäts“-Tarif – für alle, die einen schnellen Service wünschen.
- „Basis“-Tarif – für Kunden, die im Vergleich zu Mitbewerbern bis zu 50 % sparen möchten.
Smilyansky erklärte, die Innovation solle die Preisgestaltung vereinfachen und transparenter machen. Kunden zahlen nun nur noch für das Volumen ihrer Sendung, ohne Berücksichtigung von Volumengewicht oder anderen Faktoren. Dieser Ansatz wird bereits von globalen Marktführern wie FedEx und UPS aktiv genutzt.
Wie wird das funktionieren?
Auch wenn die gewichtsbasierte Preisgestaltung abgeschafft wurde, müssen Kunden das Gewicht weiterhin beim Versand angeben. Dies ist notwendig:
- um die Unversehrtheit der Verpackung zu gewährleisten;
- um Probleme mit nicht standardisierter Fracht zu vermeiden, wie z. B. schwere Gegenstände, die andere Sendungen beschädigen könnten.
Ist es möglich, Sonderpakete zu versenden?
Ja, dafür fällt jedoch ein Aufpreis an. Bei manueller Bearbeitung von Sonderfracht beträgt die zusätzliche Gebühr 50 Hrywnja.
Die Tarifänderung beseitigt die Ungerechtigkeit, dass für 3-kg-Pakete der gleiche Preis wie für 10-kg-Pakete gezahlt wurde. Durch die Wahl des passenden Mengentarifs profitieren Kunden nun von flexibleren und günstigeren Konditionen.

