Boxer Oleksandr Usyk zeigte sich zuversichtlich, dass die Ukraine die besetzte Krim zurückgeben kann.
In einem Interview mit dem YouTube-Kanal Bombardier berichtete Usyk, dass er von zahlreichen Menschen, die sich derzeit in russisch kontrolliertem Gebiet aufhalten, Unterstützungsbekundungen erhalte. Laut seinen Angaben bekunden diese Menschen ihre Solidarität mit der Ukraine, könnten dies aber aus Angst vor Verfolgung nicht öffentlich tun.
Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr auf die Krim erklärte Usyk, sein Vertrauen beruhe nicht nur auf bloßem Glauben. „Ich glaube nicht nur daran, ich weiß es. Glauben und wissen sind zwei verschiedene Dinge“, betonte der Boxer.
Oleksandr Usyk wurde in Simferopol geboren und äußerte sich in der Vergangenheit widersprüchlich zur Krim. 2016 sagte er: „Die Krim ist die Krim“, und 2018 bezeichnete er die Halbinsel als „Gottes Eigentum“, während er gleichzeitig die ATO-Truppen unterstützte. Usyk betonte außerdem, dass er Ukrainer und Russen nicht trenne, sondern die Gemeinsamkeiten der slawischen Kultur hervorhebe und darauf hinweise, dass Probleme nur in den Köpfen der Menschen existierten.
Nach Beginn des umfassenden Krieges erklärte Usyk offen, dass die Krim ukrainisch sei und bleiben werde: „Ja, sie ist ukrainisch. Sie wurde – sie wurde dreist eingenommen: Die Leute kamen einfach – sie nahmen sie sich, sie quetschten sie heraus.“.

