Am 21. August ereignete sich in Odessa ein Vorfall, der großes Aufsehen erregte. Während Angehörige des Territorialen Rekrutierungs- und Sozialzentrums (TCK und SP) ihre Wehrdienstregistrierungsdaten überprüften, bedrohte ein Passant sie mit einer Waffe. Laut Polizeiangaben richtete der Mann die Waffe auf die Brust eines der Soldaten und flüchtete anschließend.
Bekannt ist, dass sich der Vorfall ereignete, als kontrollierte Militärangehörige einen Passanten anhielten, um seine Dokumente zu überprüfen. Der Mann weigerte sich, seine Dokumente vorzuzeigen, und provozierte einen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung drohte er mit körperlicher Gewalt und dem Einsatz einer Schusswaffe, woraufhin die Polizei verständigt wurde.
Laut der Nationalpolizei der Region Odessa konnte der Täter schnell identifiziert werden. Es handelte sich um einen 38-jährigen Mann, der sich weigerte, eine Erklärung für seine Tat abzugeben. Bei der Durchsuchung wurde eine Pistole sichergestellt, die zuvor als pneumatische Pistole im Kaliber Flaubert identifiziert worden war. Die Waffe wurde zur Untersuchung eingeschickt.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Morddrohungen gemäß Artikel 129 des ukrainischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Malinovka in Odessa führt das Verfahren und kümmert sich um die Benachrichtigung des Tatverdächtigen.

