Die Ukraine bereitet die nächsten Reformen im Bereich der Führerscheinausstellung vor. Das Innenministerium hat auf seiner Website einen Entwurf für eine Verordnung zur Genehmigung von Änderungen bestimmter Rechtsvorschriften des Innenministeriums der Ukraine veröffentlicht. Dieses Dokument sieht wesentliche Änderungen im Prüfungsverfahren und bei der Überwachung der Integrität der Prüfungen vor. Ziel ist es, Korruptionsrisiken zu reduzieren und die Transparenz des Verfahrens zu erhöhen.
Die Prüfungen werden weiterhin in Form von Klausuren durchgeführt. Jede Klausur umfasst 60 Fragen, die innerhalb von 60 Minuten beantwortet werden müssen. Daran hat sich nichts geändert.
Im neuen Projekt heißt es jedoch, dass die Testaufgaben nicht mehr automatisch per Zufallsgenerator mithilfe einer speziellen Software des Innenministeriums generiert werden.
Sie werden von einem der dem Innenministerium unterstehenden Unternehmen entwickelt und regelmäßig aktualisiert (welches, wird nicht genannt).
Neue Anforderungen gelten auch für die Kameras im Schulungsfahrzeug, mit denen der praktische Teil der Prüfung – das Fahren – aufgezeichnet wurde. Fahrzeuge der Klasse B müssen mindestens vier Kameras haben, Fahrzeuge der Klassen C, D, CE und DE mindestens drei technische Kontrollmittel. Derzeit gibt es keine Vorgaben zur Anzahl der Kameras – es genügt, dass sie grundsätzlich vorhanden sind. Darüber hinaus beinhaltet das neue Projekt ein spezielles Schema für den Einbau der Kameras im Fahrzeug, das es bisher nicht gab. Es zeigt die genauen Montagepunkte der Geräte an (siehe Foto).
Es sei darauf hingewiesen, dass dies nicht der erste Versuch ist, das System des Führerscheinhandels zu brechen, bei dem zukünftige Fahrer einfach für jeden Teil der Prüfung – Theorie und Praxis – bezahlen und alles bestehen.
Früher betrug die Gebühr für Theorie und Fahrprüfung 100 Dollar. Nachdem die Prüfungsabläufe jedoch strenger kontrolliert wurden (insbesondere wurden Kameras in den Schulungsfahrzeugen eingeführt), schnellte die Gebühr in die Höhe.
Gleichzeitig, so Vadim, ein Fahrlehrer aus der Hauptstadt, gegenüber Strane, seien die Machenschaften selbst nicht verschwunden.
„Während der Fahrprüfung spricht der Prüfer, mit dem Absprachen getroffen wurden, grobe Fehler einfach nicht an, und die Kameras zeichnen sie nicht immer auf. Außerdem haben die Schulungswagen immer zusätzliche Pedale, und der Prüfer kann selbst mitfahren. Dasselbe wird mit den neuen Regeln passieren. Egal, wo die Kameras angebracht sind, wenn zwei Personen unter einer Decke stecken, kann man immer sicherstellen, dass das Wichtigste nicht von den Kameras erfasst wird. Aber die Preise werden noch weiter in die Höhe schnellen. Hat man früher 200 Dollar für Theorie und Praxis bezahlt, kostet es jetzt fast tausend. Die nächste Stufe ist doppelt so teuer“, glaubt Vadim.

